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Unser SchulprogrammDie Schulkonferenz hat 2011 das Schulprogramm grundlegend überarbeitet.Einige AuszügeLeitprinzipien Unterricht und Erziehung sind die wesentlichen Aufgabenbereiche der Schule. Sie dürfen auf keinen Fall als unabhängige Handlungsfelder voneinander gesehen werden, sondern finden ihre Realisierung im "Erziehenden Unterricht", der Verbindung von Fachkompetenz und Sozialverantwortung. Ausgehend von dieser Leitlinie wurden unsere Leitprinzipien entwickelt:
Bausteine und Arbeitsfelder Die nachstehende Liste enthält Bausteine und Arbeitsfelder der Neulingschule. Die Arbeiten an den wesentlichen Bausteinen ist in einzelnen Unterkapiteln beschrieben. Erziehung Erziehender Unterricht ist unabdingbarer Bestandteil des Bildungsauftrags der Schule. In der Neulingschule umfasst das Arbeitsfeld "Erziehung" im Wesentlichen folgende Ziele: Die Erziehung zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, die Steigerung des Selbstwertgefühls jedes Kindes sowie die Förderung der Fähigkeit zur Kooperation, sozialer Inter-aktion und Verantwortung (Förderung der affektiv-emotionalen, der sozial-emotionalen und der Sach-Kompetenz). Um diese Ziele zu erreichen, bemühen wir uns, den Kindern vorzuleben, wie Toleranz, Ehrlichkeit und eine positive Grundeinstellung zu Schule und zum Lernen zum Erfolg führen. Dazu integrieren wir in unseren Unterricht gemeinschaftsfördernde Spiele, führen Regeln und Rituale ein, vergeben Klassenpatenschaften und arbeiten mit vielen unterschiedlichen Gesprächsformen. Durch fachliches und fächerübergreifendes Lernen werden Schlüsselqualifikationen als grundlegende Kompetenzen vermittelt. Hierzu gehören auch Kreativität sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit. Unterricht Der Unterricht ist Kern der pädagogischen Arbeit einer Schule. Er dient dem Aufbau einer Wissensbasis, der Entwicklung grundlegender Kompetenzen und der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. Wir arbeiten in der Neulingschule mit offenen Arbeitsformen und sind bestrebt, neue didaktische und methodische Ansätze umzusetzen. So besteht ein ausgeglichenes Verhältnis zwi-schen Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Werkstattunterricht, Gruppen- und Partnerarbeit, lehrerzentriertem Unterricht und Einzelarbeitsphasen. Die Schulklingel ist abgestellt. Dabei sind die aktive Schülermitbestimmung in der Klassengemeinschaft und die Gestaltung des Klassenraums als Lernort für Kinder ebenso Bestandteil wie die Beteiligung der Kinder an Planung und Verlauf des Unterrichts. Dies geschieht z.B. bei der Festlegung der Vorge-hensweise in Projekten, bei der Verteilung von Forschungsaufgaben und Vergabe von kleinen Referaten und Berichten sowie durch Führen von themenorientierten Wunschlisten. Hilfreich sind hier die übersichtliche Anordnung und Bereitstellung von Arbeitsmitteln, die den Kindern eigenständiges Lernen und Arbeiten erleichtern. Um Kindern selbstständiges Lernen und Arbeiten zu ermöglichen, arbeiten wir mit Tagesplänen, Wochenplänen und Instrumenten der Selbstkontrolle. Stilleübungen dienen der Konzentration und Bewegungsphasen der Ausgeglichenheit. Ebenso spielen die Integration außerschulischer Lernorte und die freie Platzwahl innerhalb der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten eine Rolle. Auch helfen optische und akustische Signale den Kindern, sich an Vereinbarungen zu erinnern und diese einzuhalten. Schulleben Schwerpunkt unseres Schullebens sind: Förderung des naturw.-Techn. Unterrichtes In unserer modernen Informations- und Wissensgesellschaft wird eine weitreichende mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung immer wichtiger. Kindern einen Zugang zur Naturwissenschaft zu ebnen ist eine der Aufgaben des Faches S achunterricht in der Grundschule. Kinder müssen handelnd in den Lernprozess einbezogen werden und sich aktiv mit den Inhalten auseinander setzen, wenn sie Interesse entwickeln und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen kennen lernen sollen. Erst die eigenaktive Auseinandersetzung mit der Sache, der Prozess des "Verstehens" führt zu nachhaltiger Bildung Nicht das Wissen, sondern das "Nicht-Wissen", das Wissen-Wollen und ständig Weiter-Fragen, eine Haltung von Neugier und Wissbegierde sind notwendig, um Lernprozesse anzustoßen und wach zu halten. Mit den folgenden Punkten wollen wir die Naturw.-techn. Grundbildung unserer Kinder stärken:
Schulpartnerschaft Seit 1996 besteht eine Partnerschaft mit der Openbare Basisschool "De Uilenbrink", Melis-selaar, 5467 BM Veghel NL. Wichtigstes Ziel des Begegnungssprachenunterrichts ist, den Kindern unsere unmittelbaren europäischen Nachbarn näher zu bringen, Vorurteile abzubauen und anderen Kulturen gegenüber aufgeschlossen zu sein (s.Veghel). Bewegte Schule Kinder brauchen Bewegung und je mehr Spielraum für Bewegung sie haben, um so besser. Denn Bewegung - zumal spielerisch - ist für eine gesunde, körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung des Kindes unverzichtbar. Bewegungs-, Spiel- und Sportunterricht Da wir nicht über eine eigene Turnhalle verfügen, kann unser Sportunterricht leider nicht in Einzelstunden organisiert werden. Als zusätzlicher Bewegungsort nutzen wir den Schulhof und den naheliegenden Wald "Weitmarer Holz". Darüber hinaus haben die Klassen 2 Schwimmunterricht im Lehrschwimmbecken, die Jahrgänge 3/4 fahren mit dem Bus zum Schwimmunterricht Schulhof als Bewegungs- und Spielraum Um die Pausenaktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu unterstützen, haben wir für alle Klassen sogenannte Spielkisten mit vielfältigen Spielmaterialien ange-schafft, welche die Kinder regelmäßig und gerne nutzen. Eine finanzielle Unterstützung zur Anschaffung des Spielmaterials erhalten wir durch unseren Förderkreis. Zusammen mit Eltern und Lehrern wurde im Jahre 2003 ein Konzept zur Umgestaltung un-seres Schulhofs erarbeitet. Es wurden mehrere Spielgeräte und Sitzgelegenheiten eingerichtet. Ein zweites Spielgerät wurde im Schuljahr 2004/05 installiert. Spiel- und Sportfest Das regelmäßig stattfindende Spiel- und Sportfest auf der Sportanlage "Heinrich-König-Straße" soll die Zusammenarbeit und Gemeinschaft von Schülerinnen und Schülern, Lehre-rinnen und Lehrern sowie den Eltern fördern. Es bringt allen Beteiligten den Spaß und die Freude am Sport und an der Bewegung nahe, bietet aber auch die Möglichkeit, Leistung zu zeigen. Aus diesem Grund stehen hier neben kreativen Bewegungs- und Spielformen auch die Dis-ziplinen der Bundesjugendspiele/des Sportabzeichens im Mittelpunkt. Die 10 bis 12 Stationen geben allen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer sportlichen Leistungsstärke, Gelegenheit, positive Erfolgserlebnisse zu sammeln. Jedes Kind erhält eine Urkunde. Sportwettkämpfe Um unseren Kindern auch die Möglichkeit zu geben, sich auch mit Kindern anderer Schulen vergleichen und messen zu können, nehmen wir unter anderem an folgenden Sportwettkämpfen teil: Rettungspokal der Grundschulen, Wiesentalpokal, Stadtbadschwimmen, Westparklauf, verschiedene Fußballturniere |